Aktuelle Termine der Stadtschulpflegschaft Hamm

Für das Schuljahr 2021/22 haben wir folgende Termine geplant:

5.Oktober 2021 – Treffen des AK Elternarbeit, 20 Uhr auf Jitsi

6.Oktober 2021 – Treffen des AK Inklusion, 19 Uhr, Gaststätte Prünte, Braamer Str. 91 59071 Hamm

28.Oktober 2021 – jährliche Versammlung um 19 Uhr in der Aula der Friedensschule, Marker Allee 20
Gäste können – nach vorheriger Anmeldung – an der Sitzung teilnehmen.
Die Sitzung findet unter Maßgabe der dann aktuellen Hygieneauflagen statt. Ein 3G-Nachweis ist erforderlich.

8. November 2021 –  HammTisch Nr. 4 um 20 Uhr auf meet.jit.si/HammTisch für alle Eltern aus Hamm

10. Januar 2022 – HammTisch Nr. 5 um 20 Uhr auf meet.jit.si/HammTisch für alle Eltern aus Hamm

7. März 2022 –  HammTisch Nr. 6 um 20 Uhr auf meet.jit.si/HammTisch für alle Eltern aus Hamm

2. Mai 2022 –  HammTisch Nr. 7 um 20 Uhr auf meet.jit.si/HammTisch für alle Eltern aus Hamm

Alle (internen und öffentlichen Termine) der Stadtschulpflegschaft sind  HIER einsehbar. 

Aktuelle Informationen der Stadtschulpflegschaft Hamm

Wir laden ein !

Unser HammTisch 4.0 findet am 8.November 2021 um 20 Uhr auf JitSi meet.jit.si/HammTisch statt.

Wir freuen uns auf eine offene Quatsch-Runde mit Euch als Eltern !

Die  Stadtschulpflegschaft Hamm informiert
Testpflicht an Schulen in NRW – 12.April 2021

Die Stadtschulpflegschaft Hamm möchte über die nach den Ferien beginnende Testpflicht für Schülerinnen und Schüler informieren.

Die aktuelle Schulmail (Link: https://www.schulministerium.nrw/ministerium/schulverwaltung/schulmail-archiv/08042021-informationen-zum-schulbetrieb-nrw) kündigt nun zwei verpflichtende Tests pro Woche für alle Kinder an. Diese Testpflicht beginnt nach den Osterferien.

Die Kinder testen sich unter Aufsicht der Lehrpersonen selbst.
Hierfür wird der Test „Clinitest Rapid Covid-19 Selftest“ benutzt.
Hierbei nehmen die Kinder aus jedem Nasenloch eine Probe, indem sie das Teststäbchen 2-3 cm tief in die Nase einführen und sanft gehen die Nasenwand drücken.
Anschließend muss das Stäbchen in eine Flüssigkeit gegeben werden und dann auf eine Testbox.

Alternativ können die Kinder auch eins der Testzentren aufsuchen und ein Testdokument von dort bei der Schule vorlegen. Dieser Test darf maximal 48 Stunden alt sein.

Kinder, deren Eltern den Test verweigern, nehmen nicht am Präsenzunterricht Teil und werden per Distanzlernen unterrichtet.
Werden Test oder Arbeiten geschrieben, wird diesen Kindern ein separater Raum zur Verfügung gestellt, dass die Arbeiten in der Schule geschrieben werden können.

Die Stadtschulpflegschaft Hamm informiert:
 
Selbsttests in Schulen (Stand 18.3. 13 Uhr) – kurz zusammengefasst
 
  • bis zu den Osterferien hat jedes Kind ab Klasse 5 einmal die Möglichkeit sich testen zu lassen
  • Grundschulkinder werden vor den Ferien nicht getestet
  • die Tests führen die Kinder alleine durch
  • es handelt sich um Tests, bei denen im vorderen Nasenbereich (2-3 cm) eine Probe genommen wird
  • die Kinder werden bei den Tests von Lehrerinnen und Lehrern angeleitet
  • die Kinder werden bei der Testung nicht unterstützt in dem z.B. Lehrpersonen mit dem Stäbchen in die Nase gehen
  • die Lehrerinnen und Lehrer dokumentieren die Ergebnisse
  • Eltern müssen schriftlich mit einem FORMULAR widersprechen, wenn sie keinen Test wünschen
  • falls der Test positiv ist, muss das Kind unverzüglich abgeholt werden und es muss ein PCR Test durchgeführt werden

JA – zu fairen Prüfungsbedingungen  (10.03.2021)

Folgenden Brief hat die Stadtschulpflegschaft Hamm heute an die Landtagskandidaten der Bezirke Hamm I und Hamm II verschickt 

„Sehr geehrte Damen und Herren Landtagsabgeordnete,

Wir als Stadtschulpflegschaft Hamm sind der Meinung, dass die ZP10 auch in diesem Schuljahr durch eine durch die Lehrkräfte erstellte Prüfungsarbeit zu ersetzen sind, die den tatsächlich erteilten Unterricht abdecken. 
Wir beobachten mit Sorge wie seit über einem Jahr die Umstände sich nachteilig auf die Kinder auswirken.  
Vor diesem Hintergrund treten unsere Jugendlichen im Frühjahr ihre Prüfungen an.  
Das Ergebnis dieser Prüfungen macht 50% der Abschlussnoten in den Prüfungsfächern aus.  
Sicher gibt es zu Pandemiezeiten viele Bereiche, in denen Lehrkräfte, Schulen und das Schulministerium wenig Einfluss auf die aktuellen Bedingungen der Schüler*innen haben, aber überall dort, wo Einfluss genommen werden kann, erwarten wir, dass dieser zugunsten der Jugendlichen genutzt wird.  
In 2020 wurde den erschwerten Umständen entsprochen und es wurden Prüfungstermine verschoben, so dass ein wenig mehr Unterrichtszeit zur Verfügung stand. Ferner erklärte das Schulministerium im April 2020, dass aufgrund der unterschiedlich weit gediehenen Vorbereitungen der Schüler*innen auf eine Prüfung mit landeseinheitlich gestellten Aufgaben verzichte. An deren Stelle trat eine durch die Lehrkräfte der Schule erstellte Prüfungsarbeit, die auf den tatsächlich erteilten Unterricht Bezug nehmen konnte.  
In 2021 haben die Schüler*innen noch mehr schulische Einschränkungen und Nachteile erfahren.  
Soziale Entbehrungen, psychische Belastungen, keine körperlichen Ausgleichsmöglichkeiten, unterschiedliche und oft holprige Unterrichtsmodelle, Unterrichtsausfälle und -versäumnisse reihen sich aneinander. 
Eine beständige Regelbeschulung mit gleichen Chancen für alle Schüler*innen, die die Grundlage für Vergleichsarbeiten und zentrale Prüfungen sein müssen, liegt nicht vor.  
Dennoch hält das Ministerium für Schule und Bildung in seinem Entwurf zum Bildungssicherungsgesetz an landesweiten, zentralen Prüfungen für die Abschlüsse in der 10. Klasse in diesem Jahr fest.  
Dies wird massiven Einfluss auf die Abschlussnoten haben.  
Wir möchten Sie auffordern, diese Umstände angemessen zu berücksichtigen. Wir wünschen Gleichbehandlung.  
Wir wünschen Chancengleichheit und wir fordern für unsere Kinder faire und sichere Prüfungsbedingungen. 
Man kann nicht davon ausgehen, dass bis zu den Prüfungen im Frühjahr alle Schüler*innen annähernd ähnliche Voraussetzungen für eine landeseinheitliche, zentrale Prüfung mitbringen.  
Wir möchten Sie auffordern, den unterschiedlich weit gediehenen Vorbereitungen der Schüler*innen gerecht zu werden und auch 2021 – wie im Vorjahr – auf eine zentrale Prüfung mit landeseinheitlich gestellten Aufgaben zu verzichten.  
Beschließen Sie ein Bildungssicherungsgesetz, das unseren Kindern faire Prüfungsbedingungen ermöglicht. 

Mit sonnigen Grüßen
Katrin Schäfer – Ricarda Müller – Jessica Bielnik“

JA zu kostenfreien Damenhygiene-Produkten in Hammer Schulen (08.03.2021)

Die Stadtschulpflegschaft Hamm begrüßt den Vorschlag der SPD Fraktion, in Hammer Schulen ungehinderten Zugang zu Damenhygiene-Produkten anzubieten. Dies ist in unseren Augen ein Grundrecht. 
An vielen Schulen gibt es bereits die Möglichkeit, dass sich junge Mädchen Binden oder Tampons bei Vertrauenslehrer*innen, Sozialarbeiter*innen oder im Sekretariat holen können. Jedoch trauen sich viele Mädchen aus Scham nicht, dieses Angebot in einer solch sensiblen und persönlichen Angelegenheit zu nutzen.  
Oft lässt der Schulalltag auch nicht genug Raum für eine ungestörte Frage nach einer Binde oder einem Tampon. Stattdessen melden sich Mädchen lieber krank und gehen nach Hause, wenn sie keine Hygieneprodukte dabei haben. 
Es ist richtig, das Thema aus der Tabuzone zu holen und den Schülerinnen mehr Selbstbestimmung zukommen zu lassen.

JA zu Schulöffnungen – Aber nur mit ausreichend Schutz für alle (06.03.2021)

Stellungnahme der Stadtschulpflegschaft Hamm zur Schulmail des Schulministeriums NRW vom 05.03.2021 

Die Stadtschulpflegschaft Hamm begrüßt die Rückkehr der Schüler*innen von weiterführenden Schulen in den Wechselunterricht ab dem 15. März 2021. Präsenzunterricht ist das anzustrebende Ziel, jedoch nur mit entsprechendem Gesundheitsschutz.
Jeder Euro, der in die Gesundheit der Schüler*innen und Lehrer*innen investiert ist, ist dort gut investiert. 

Daher sagen wir: 
NEIN – zu Luftfiltern allein und zu alleinigem Lüften über das Öffnen der Fenster 
Stattdessen
 JA – zu einer sinnvollen Kombination aus Lüften und Filtern 
JA – zu Corona-Schutzlack auf Türgriffen und Handläufen, als ein zusätzliches Plus für die Gesundheit aller Personen, die sich in den Schulen aufhalten. 
JA – zu kostenfreien oder deutlich preisermäßigten Masken für Schüler*innen. Jedes Kind sollte ausreichend medizinische Masken haben, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, um diese während des Schultages mehrmals wechseln zu können.  
JA – zu Maskenpausen unter Einhaltung der Abstandsregeln für die Schüler*innen 
JA – zu mehr Schulbussen, damit der notwendige Abstand auch in den Bussen eingehalten werden kann.  
JA – zu sinnvollen Konzepten für Jahrgangsübergreifenden Unterricht, z.B. in Religion oder Wahlfächern. Der Unterricht im Klassenverband ist in unseren Augen notwendig. 
JA – zu regelmäßigen, sicheren und fachgerecht durchgeführten Schnelltests für Schüler*innen und Lehrer*innen. 
JA – zu digitaler Infrastruktur: Die Stadtschulpflegschaft Hamm setzt auf die Zusage der Stadt Hamm, alle Schulen bis Ende März 2021 mit W-LAN auszustatten. So kann eine Kombination aus Präsenz- und Distanzunterricht (über Videokonferenzen) ermöglicht werden.